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Türkische Moschee Essen-Katernberg

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Kontakt:

Michael Preis, Institut für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen (ISSAB), Holzstr. 7-9, 45141 Essen, Tel.: 0201 / 43764-17, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Text des gleichnamigen Referates bei der Jahrestagung Stadtteilarbeit 2003 "MigrantInnen im Stadtteil", 19.-21.11.03 in Hannover)


Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Michael Preis, ich bin Mitarbeiter des Instituts für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen (ISSAB) und seit 1984 im Rahmen dessen, was man heute Quartiermanagement nennt, Moderator für den Stadtteil Katernberg. Träger unseres stadtteilbezogenen Arbeitsansatzes ist ein Kooperationsverbund von Stadt Essen, Universität Duisburg-Essen, Kreisverband Arbeiterwohlfahrt Essen und der Evangelischen Kirchengemeinde Katernberg. Gleichzeitig dient dieses Stadtteilentwicklungsprojekt der Ausbildung von ca. 15 Studenten aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Diplompädagogik, die im Rahmen dieses Projekts ein anderthalbjähriges Praktikum ableisten.


Einige Bemerkungen zum Stadtteil:

Der im Essener Norden gelegene Stadtteil Katernberg mit 24.000 Einwohnern, der neben den Stadtteilen Stoppenberg und Schonnebeck Teil des Bezirks VI mit 50.000 Einwohnern ist – wobei das Territorium des Bezirks in etwa dem Grubenfeld der ehemaligen Zeche Zollverein entspricht - , war in den vergangenen 150 Jahren in umfassender Weise geprägt durch die Montan-Industrie. Dies bezog sich nicht nur auf die bauliche Gestaltung – insbesondere die Zechensiedlungen -, die Straßenführung, das Kanalisationsnetz und die Landschaftsveränderungen durch Aufschüttung von Bergehalden und das zum Teil massive Auftreten von Bergsenkungen, sondern auch auf die politische und organisatorische Entwicklung von Gewerkschaft und Parteien sowie das kulturelle Alltagsleben der Menschen bis hinein in das Leben der Vereine und kirchlichen Gemeinden.
Deswegen war die Schließung der Zeche Zollverein im Jahre 1986 (der 5 Jahre später mit der Schließung der dazugehörigen Kokerei die völlige Verabschiedung des Bergbaus aus dem Stadtteil und dem Stadtgebiet folgte) ein als katastrophal empfundener radikaler Strukturbruch. Er hinterlässt einen Stadtteil, der mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat wie andere von der Deindustrialisierung betroffene Wohngebiete im Ruhrgebiet und anderswo und der in Folge dessen auch die üblichen Verdächtigen aufzuweisen hat: Hoher Anteil von (Langzeit)Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern, viele Kinder und Jugendliche die unter Armutsbedingungen groß werden, niedriges Durchschnittseinkommen, schlechte Bildungsabschlüsse, hoher Modernisierungsbedarf im Wohnbestand etc..
In der Situation des Stadtteils bündeln sich damit eine Reihe von regionalen und gesellschaftlichen Problemdimensionen. Der Stadtteil befindet sich in einer unumkehrbaren Umbruchsituation weg von der Montanstruktur hin zu einem noch nicht gesicherten, erst in Umrissen erkennbaren Zukunftsprofil mit allen damit verbundenen materiellen, biografischen und kulturellen Verunsicherungen. Insbesondere Kinder und Jugendliche reagieren auf diese Verunsicherungen besonders empfindsam und empfindlich und setzen damit die zuständigen Institutionen von Kindergarten bis Polizei unter erheblichen Anpassungs- und Leistungsdruck.
Trotz der noch aus der gemeinsamen Berufstätigkeit im Bergbau stammenden Beziehungen zwischen deutschen und türkischen Bewohnern ist der soziale Frieden im Stadtteil vor dem Hintergrund sich für viele Familien verschlechternder materieller Rahmenbedingungen labil. Ausgrenzungs- und Abschottungstendenzen werden manifest und machen das Zusammenleben in einzelnen Quartieren schwierig.
Zu den über die Zeche zugewanderten türkischstämmigen Bergmannsfamilien sind seit Mitte der 80er Jahre zahlreiche Flüchtlingsfamilien – oft aus dem Libanon – hinzugekommen,  sowie in den 90er Jahren eine große Zahl von Spätaussiedlern aus den GUS-Staaten.
Die Konflikte im Zusammenleben von Deutschen und Migranten in Katernberg sind dabei im Kern kulturell kaschierte soziale Problemlagen. Mit den Schwierigkeiten, die es bei Vollbeschäftigung für die Jugendlichen gäbe oder dann, wenn die Zechensiedlungen statt von (ehemaligen) Bergarbeiterfamilien von türkischen Architekten und Rechtsanwälten bewohnt würden, brauchten wir uns vermutlich nicht näher zu beschäftigen. Im Alltagsleben erscheinen die Probleme oft als um kulturelle Differenzen angereicherte Generationskonflikte, die bei vielen älteren Deutschen schlicht angstauslösend wirken. Diese Ängste nicht ernst zu nehmen ist – da sie mit unmittelbaren politischen Folgekosten verbunden sind – nicht ratsam. Die Zeche (als den Stadtteil unsichtbar strukturierendes Element) entfällt zur gleichen Zeit, in der Probleme in vielen Familien wachsen. Herkömmliche betrieblich-gewerkschaftliche und politisch-parlamentarische Organisations- und Beteiligungsformen werden vielen jüngeren aber auch älteren Menschen fremd. Sie reagieren mit Abwendung, Gleichgültigkeit und Desinteresse an ihrer Umgebung. Hier weiterhin und verstärkt mit lebensweltangemessenen Formen politischer Organisation und Beteiligung gegenzusteuern, wird eine der vorrangigen Aufgaben der nächsten Jahre sein, sofern man den stattfindenden Prozess, der zumindest bei Teilen der Bevölkerung ein brisantes Gebräu aus Zersplitterung, Indifferenz und Politikverdrossenheit darstellt, mit all seinen Risiken nicht einfach hinnehmen will.
Eine – allerdings bedeutsame - Besonderheit des Stadtteils Katernberg ist, dass wir es bei diesem eher düsteren Hintergrundgemälde nicht belassen können, weil Katernberg gleichzeitig ein Stadtteil mit enormen Entwicklungspotenzialen ist, die sich zum Teil bereits real umsetzen. Der Bezirk war von Beginn an Teil des damaligen Programms der nordrhein-westfälischen Landesregierung "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" das inzwischen aufgegangen ist im Bundesprogramm "Soziale Stadt". Seit zwei Jahren ist aber auch im gleichen Stadtteil die Zeche Zollverein – und zwar samt dem umgebenden denkmalwerten Siedlungsensemble - UNESCO-Weltkulturerbe. Auf den verschiedenen Zechenbrachen - nicht nur auf dem Schachtgelände von Zollverein XII als der "schönsten Zeche der Welt" - entwickeln sich mit hohem Tempo Projekte von auch überregionaler Bedeutung unter den Entwicklungsparadigmen Kunst und Design: Auf Zollverein XII wird in den nächsten zwei Jahren in Sichtweite des "Kunstschachts" und des daneben etablierten Choreografischen Zentrums eine architektonisch und konzeptionell bemerkenswerte "School of Design" entstehen mit der Perspektive einer regelmäßigen Design-Weltausstellung auf Zollverein. Geplant ist darüber hinaus ein für regionale und überregionale Besucher attraktives Museum zur Geschichte der Natur und Kultur des Ruhrgebiets. Festzustellen ist schon jetzt eine auch durch die Internationale Bauausstellung Emscher Park angeschobene touristische Entwicklung, die noch vor 15 Jahren für alle beteiligten Akteure völlig unvorstellbar war.
Eine Besonderheit des Stadtteils liegt deswegen insofern auch darin, dass auf absehbare Zeit sich exemplarisch die Disparität der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in Katernberg besonders anschaulich, weil kleinräumig, reproduziert: die sich ansonsten in der Weitläufigkeit des Stadtgebiets dezent verbergende Gleichzeitigkeit von ökonomischen und städtebaulichen Erfolgsprojekten sowie wirtschaftlich erfolgreicher Bevölkerungsgruppen mit einer sich verfestigenden Konzentration von Armutsbevölkerung.


Moscheeneubau

Auf diesem Hintergrund kam es im März 1995 zu einem Brandanschlag auf ein provisorisch genutztes islamisches Gebetshaus, eines zum Dachverband D.I.T.I.B., der türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion gehörenden Moscheevereins, der zur völligen Zerstörung des Gebäudes führte. Die Verursacher des Anschlags konnten nicht ermittelt werden; zeitgleich fiel die Brandstiftung zusammen mit einer Serie von politisch motivierten Anschlägen gegen türkische Einrichtungen in der Bundesrepublik. Eine fremdenfeindliche Aktion aus Kreisen der deutschen Stadtteilbevölkerung halte ich in Bewertung aller vorliegenden Umstände für höchst unwahrscheinlich.
Aufgrund der Zerstörung ihrer bisherigen Räumlichkeiten stellte die islamische Gemeinde den Antrag, einen Neubau mit Minarett zu errichten. Diese Absicht führte im Stadtteil neben begrüßenden Stellungnahmen auch zu hoch emotionalisierten Reaktionen und zum Teil wütenden Abwehrbekundungen. Es stellte sich heraus, das die religiösen Gefühle auch von Menschen verletzt waren von denen ich nie vermutet hatte, dass sie welche haben. Die Aussicht, im Alltag des eigenen Stadtteils mit einem Minarett konfrontiert zu sein, führte bei Teilen der deutschen Bevölkerung zu einer Infragestellung des in den letzten Jahren erreichten labilen Gleichgewichts im Zusammenleben. Im Alltagsleben verdeckte latente Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der türkischen Bevölkerung wurden durch den geplanten Moscheebau manifest.
Diese Entwicklung bedeutete auf der einen Seite eine problematische Irritation des sozialen Friedens im Stadtteil. Gleichzeitig bot sich dadurch aber auch die Chance, am Thema Moschee oft tabuisierte, nichts desto weniger das Zusammenleben im Stadtteil belastende Haltungen zu bearbeiten.
Die emotionale Qualität der Diskussion erklärte sich insbesondere auch dadurch, dass der Neubau einer Moschee im Stadtteil der unübersehbare architektonische Ausdruck dafür war, dass Migranten dauerhafter Bestandteil des Stadtteils geworden waren, und das heimlich oder offen geäußerte Wunschbild von einer Stadtteilzukunft ohne Migranten haltlos war. Die in manchen Köpfen immer noch herumspukende, aber für die Alltagsbewältigung hilfreiche Illusion: "Eines Morgens mache ich die Augen auf und die Türken sind weg" würde angesichts eines Moscheeneubaus selbst für den Uneinsichtigsten als Wahnvorstellung enttarnt und somit als psychosoziale Ressource entfallen.
In dieser Situation wurde ein Prozess initiiert, der mit situations- und selbstverständnisklärenden, konfliktmoderierenden und – bezogen auf den Moscheeneubau – akzeptanzbildenden Maßnahmen letztlich zu einer breiten, den Neubau stützenden Koalition im Stadtteil führte.
Dies erfolgte auf dem Hintergrund einer sich mehr als ein Jahrzehnt erstreckenden stadtteilbezogenen, auf die Stützung von Kooperation und Kooperationsstrukturen orientierten Arbeit, bei der ein anpassungsfähiges, differenziertes und filigranes Netz von unterschiedlichen Institutionen entlang den gebietsbezogenen Problemlagen entwickelt worden war. Zu der damit einhergehenden Entwicklung unterschiedlicher Formen von Stadtteilöffentlichkeit gehörten u.a. beispielsweise auch Aktionen wie eine Unterschriftensammlung "Katernberg gegen Gewalt". Dies bedeutete, dass nach den Anschlägen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen von einer Gruppe von Erstunterzeichnern aus den Bereichen Kirche, Polizei und Sozialarbeit ein von der Tonlage her durchaus konflikorientiertes Manifest "Katernberg gegen Gewalt" in Umlauf gebracht wurde. Dieses Manifest wurde anschließend von ca. 100 Institutionen, Sportvereinen, Seniorenclubs, Presbyterien, Parteien, etc. sowie ca. 1000 Katernbergern unterzeichnet. Der Text mit allen Unterschriften wurde anschließend ganzseitig im örtlichen Anzeigenblatt veröffentlicht. Zum einen war dies eine wirksame lokale Form von "Flagge zeigen". Wirklich spannend und der unsichtbare Hauptzweck der Veranstaltung waren aber die Diskussionen im Seniorenclub oder im Kleingartenverein ob man denn diesen Text nun unterschreiben sollte oder lieber nicht.
Diese und andere Aktionen vertieften in Katernberg eine bereichsübergreifende Kooperationsstruktur die auch - von Hinterhof und Treppenhaus über Marktplatz bis "Katernberg-Konferenz" - auf unterschiedlichen Ebenen der Stadtteilöffentlichkeit operiert.
Auf diesem Hintergrund und mit diesem lokalen Instrumentenkasten erfolgte die Bearbeitung des Themas Moscheeneubau.
Dies war nicht als punktuelle Aktion, sondern nur als ein sich über mehrere Monate erstreckender Prozess möglich. Bestandteil dieses Prozesses war es, Foren für eine breite Stadtteilöffentlichkeit zu entwickeln, unterschiedliche Gruppen bei der Artikulierung ihrer Position zu unterstützen und in diesem konflikthaften Prozess eine Beschädigung der Basis zukünftigen Zusammenlebens zu minimieren. Zu den Handlungsschritten im Einzelnen gehörte

  • Einberufung von Bewohnerversammlungen und Stadtteilforen
  • Exkursion mit Bewohnern und Akteuren des Stadtteils zu Moscheen in der Umgebung
  • kontinuierliche Verknüpfung des Prozesses vor Ort mit der Themenbearbeitung durch Politik und Verwaltung durch einen Runden Tisch Moscheeneubau
  • Durchführung von Hausbesuchen und Einzelgesprächen im unmittelbaren Umfeld des geplanten Moscheebereichs.
  • Unterstützung der islamischen Gemeinde bei der Präsentation ihres Anliegens in der Öffentlichkeit.
  • Nutzung unterschiedlicher Medien für eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit einschließlich einer thematisch einschlägigen Theaterperformance auf dem Katernberger Wochenmarkt unter Einbeziehung von Stadtteilbewohnern und einer Schulklasse als Schauspieler. Dies war - um es zurückhaltend zu formulieren - eine der interessantesten Veranstaltungen im Stadtteil an denen ich je teilnehmen durfte. Es handelte sich dabei nicht um eine für ausgewähltes Publikum arrangierte Kulturveranstaltung mit würdevoll-getragen stimmenden Rahmenbedingungen, sondern um live auf dem Wochenmarkt stattfindendes Straßentheater mit falschen Schauspielern, aber echten Menschen zum Thema "Moscheeneubau, Schubladendenken und Kampf der Kulturen". Als choreografischer Höhepunkt marschierten Kreuzritter und Dschihadkrieger gegeneinander auf, wobei diese und jene sich zusammensetzten aus Jugendlichen des Stadtteils, Mitgliedern des CDU-Vorstandes, Gemeindevertretern und sonstigen Interessierten. Parallel dazu stellte die islamische Gemeinde ihre Neubaupläne vor. Man darf sich die daraufhin auf dem Wochenmarkt stattfindenden Diskussionen als überaus lebhaft vorstellen. Spätestens damit war das Thema auch bei des Flugblatt- und Zeitungslesens unkundigen Stadtteilbewohnern angekommen.
  • Entwicklung einer unterstützenden Koalition im Stadtteil aus Parteien, Gewerkschaft, Kirchengemeinden, Vereinen etc.. D.h. es gab einen – gelegentlich sanft bestärkten - Konsens der Hauptakteure vor Ort darüber, an der Frage des Moscheeneubaus kein konfessions- oder parteipolitisches Süppchen zu kochen. Dies äußerte sich u.a. darin, dass zur abschließenden Bürgerversammlung zu diesem Thema die für den Stadtteil denkbar breiteste Koalition einlud, nämlich neben der islamischen Gemeinde die Evgl. Kirche, die drei Katholischen Gemeinden, die Projektgruppe Katernberg, die Ortsverbände von SPD und CDU sowie der Werbering und damit öffentlich das Signal ausgaben: der Moscheeneubau wird von uns als legitimes Interesse bewertet und unterstützt und wer ihn verhindern will oder dies zum Anlass nehmen will, das Zusammenleben von Einheimischen und Migranten zu beschädigen, hat eine breite Front auf der Gegengeraden.

Mit dieser abschließenden Bürgerversammlung, bei der mit dem Moscheebau zusammenhängende Bedenken und Befürchtungen noch einmal vorgebracht, intensiv erörtert und in ihrem bearbeitbaren Anteil (z.B. Park- und Verkehrsaufkommen) auch ausgeräumt werden konnten, war das Thema als das Zusammenleben im Stadtteil belastender Konflikt vom Tisch.
Im Ergebnis dieses umfassenden, Gruppen- und Bereichsübergreifenden Beteiligungsprozesses konnte die Infrastruktur des Stadtteils dauerhaft um eine migrantenspezifische Einrichtung erweitert werden. Die Moschee entwickelt und etabliert sich zunehmend als Ort und Adresse des interkulturellen und interreligiösen Dialogs. Sie ist als Gebäude auch augenfälliger Ausdruck der veränderten sozialen Wirklichkeit im Stadtteil und unterstützt damit – auch aufgrund ihrer ansprechenden Gestaltung – durch die normative Kraft des Faktischen die Umwandlung von Fremdheitsabwehr in akzeptierte Alltagsnormalität des Stadtteils.
Sicher wird sie weiterhin nicht von allen geliebt – aber nicht ganz wenige sehen die christlichen Kirchen ja auch nur von außen. Man soll die Ansprüche an gegenseitige Zuneigung nicht übertreiben. Was wir wollen ist ein geregeltes und regelungsfähiges Nebeneinander der Gruppen im Stadtteil. Wenn sich Annäherungen darüber hinaus entwickeln: umso so schöner. Zu diesem regelungsfähigen Nebeneinander gehört in Katernberg seit einiger Zeit eine netzwerkverstärkende und stadtbildbereichernde Moschee mit Kuppel und Minarett.