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Kinderwald Hannover

Geschrieben von Elisabeth von Drachenfels und Astrid Hölzer am .

Kontakt:

  • Elisabeth von Drachenfels, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Am Pferdeturm 1, 30625 Hannover, Tel: 0511/168 457 87, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" ' + path + '\'' + prefix + ':' + addy84218 + '\'>'+addy_text84218+'<\/a>'; //-->
  • Astrid Hölzer, Dickenstr.28, 30 175 Hannover, Tel.: 0511/920 58 21, Fax: 0511/920 5822,e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" ' + path + '\'' + prefix + ':' + addy48676 + '\'>'+addy_text48676+'<\/a>'; //-->


Einleitung

Kinderwald – ein Gelände, auf dem die Kinder das Sagen haben. Ein Gelände, das sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten und bepflanzen können. Ein Gelände, auf dem sie toben, durchs Wasser waten und sich dreckig machen können.
Am nordwestlichen Stadtrand Hannovers liegt eine 7 ha große Fläche, die sich seit 2000 zum Kinderwaldgelände entwickeln kann. Hier gibt es einen "Berg", einen Bach, 2 Inseln, Wiesen, eine Obstwiese, viele Weidenbauten, ein Amphitheater, eine Allee der Jahresbäume, Aufforstungsflächen und Flächen, die sich auch in Zukunft selber überlassen bleiben sollen. Das Gelände wurde nach den Wünschen von Kindern modelliert und wird seitdem auf der Grundlage eines von Förderverein und Stadt abgestimmten Geländekonzeptes weiterentwickelt. Der Kinderwald Hannover zeigt auf anschauliche Weise, wie die lokale Agenda 21 umgesetzt werden kann.
Kinderbeteiligung ist die Basis im Kinderwald. Über eine Vielzahl von Aktionen und Projekten in einer Bandbreite von Kunst über Ökologie und Planung bis zum Bau können Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Kinderwald eigene Erfahrungen machen.
Kinderwald bedeutet damit auch die Stärkung individueller Persönlichkeitsmerkmale wie Eigeninitiative und Rücksichtnahme, Selbstverantwortung, Kreativität, Fantasie, Bewegung und Motorik.
Kinderwald beinhaltet auch den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teambildung, Toleranz und Organisations- und Planungskompetenz.


Die Gründungsphase

"Kinder und Bäume haben viel gemeinsam. Sie brauchen Platz. Licht, Luft, Nahrung und ein Umfeld, das liebevoll für sie sorgt. Sie brauchen eine Lobby. Menschen, die sich dafür einsetzen, dass es auch für sie und ihre Bedürfnisse ein Bewusstsein gibt. Ein Kinderwald könnte solch ein Bewusstsein schaffen. Ein Ort für Kinder und Bäume, Pflanzen und Tiere, an dem sie sich zusammentun, denn sie können einander viel geben."
(Unmada Manfred Kindel, Projektinitiator)


Die Idee, einen Kinderwald entstehen zu lassen, stammt von dem Kinderliedermacher Unmada Manfred Kindel. Warum sollten nicht mal Kinder einen richtigen Wald pflanzen, der Bestand hat und auch nächsten Generationen Naturerfahrungen ermöglicht? Ein Wald zum Anfassen, zum Begreifen, zum Riechen, zum Spielen, und für vieles mehr.
Unmada Kindel formuliert seine Idee und wird unterstützt vom Umweltdezernat, Kulturamt/Freizeitheim Lister Turm sowie der FerienCard vom Amt für Jugend und Familie/Haus der Jugend. Das Agenda 21-Büro/Umweltkommunikation stellt eine Anschubfinanzierung bereit. Das Echo auf die Kinderwaldidee ist gewaltig – fast 80 VertreterInnen aus Vereinen, Einrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen nehmen an einer Projektvorstellung im November 1996 teil. Mit einer Bestandsaufnahme aller Umweltbildungsangebote in und um Hannover, der Einrichtung einer Datenbank Kinderwald mit einer Zusammenstellung der Adressen aller Interessierten sowie Beteiligten und der Konstituierung einer Projektleitung und zweier Arbeitsgruppen (Ideenwerkstatt, Geländefindung) endet die erste Phase im Januar 1997.
Die Ideenwerkstattgruppe trifft sich alle drei Wochen. Hier findet ein Austausch zwischen den beteiligten Kindertagesstätten, Schulen und Initiativen statt. Es werden erste Werkstätten konzipiert, Fortbildungen initiiert und Beteiligungsmodelle durchdiskutiert.
Die Geländegruppe erstellte zunächst Kriterien (u.a. muss die Fläche einen umfassenden Gestaltungsspielraum für Kinder ermöglichen) als Grundlage für die Suche nach einer geeigneten Fläche. Im Frühjahr 1997 wird ein entsprechendes Gebiet im Nordwesten Hannovers gefunden. Die 7 ha große Fläche grenzt an ein bestehendes Waldgebiet.
Die Projektleitung fühlt sich für die Finanzplanung und die Koordination der Aktivitäten im Rahmen einer Gesamtkonzeption zuständig.
Ab Juli 1997 steht ein vom zunächst Förderverein Lister Turm e. V. getragenes "Projektbüro Kinderwald" mit einer Landschaftsplanerin als Vollzeitarbeitskraft zur Verfügung.
1997 gründet sich der Kinderwaldchor aus einer Ideenwerkstatt im Haus der Jugend mit Unmada. Das Kinderwaldlied wird zu Beginn und auch heute noch immer viel gesungen – "Ich mag die Bäume…"
Mit Klausurtagungen und einer Zusammenlegung der beiden Arbeitsgruppen wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit vorangetrieben. Ideen von Kindern aus Kindertagesstätten und einer Kindergruppe fließen in die zukünftige Geländemodellierung ein, Sommercamps und andere Werkstätten finden im Mecklenheider Forst statt, Wegweiser – wie Waldfenster, Traumfänger, Holztiere und Baumgesichter - werden gebaut, und ein Naturerlebnispfad entsteht mit einer 4. Klasse der Grundschule Vinnhorst am Anfang des Mecklenheider Forstes.
Auf der Grundlage vieler Diskussionen wird aber auch deutlich, dass ein Gesamtbeteiligungskonzept gebraucht wird und dass die Komplexität des Projektes doch viele Arbeitsgruppen erfordert. Unabhängig vom Plenum treffen sich fortan AG Gelände, AG Kinderbeteiligung, AG Fortbildung, AG Öffentlichkeitsarbeit und AG Finanzen.


Das Weidendorf – ein Projektbeispiel im Kinderwald

Kurz nach der ersten Pflanzaktion entstand im Jahr 2000 im Rahmen einer gemeinsamen Osterferienaktion von der Stadt Langenhagen und der Landeshauptstadt Hannover ein Weidendorf auf der ersten Insel in der Desbrocksriede.
Es begann am ersten Samstag in den Osterferien mit einer Ideenwerkstatt unter der Leitung von Kathrin Saudhof und Astrid Hölzer. Mit dabei waren 6 Jungen und vier Mädchen im Alter von 9-11 Jahren, die größtenteils das Gelände schon kannten. Das Ziel war: ein Weidendorf zu planen, das in der folgenden Woche mit 40 Kindern gebaut werden sollte. Eingeleitet durch eine Indianergeschichte entwickelte die Gruppe viele kreative und fantasievolle Ideen. Die Kinder diskutierten, malten zeichneten Pläne und bauten zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Modell. Bis dahin mußten die Mädchen und Jungen sich erst mal auf eine gemeinsame Planungsstruktur einigen und in ihren Ideen viele Kompromisse eingehen – die Mädchen hatten zuvor intensiv an ihren Dorfstrukturen gearbeitet und die Jungen auch. Nur: diese Dorfstrukturen waren sehr unterschiedlich besetzt. In der einen musste man mit vielen Feinden und Abwehrmechanismen kämpfen, Notausgänge, Warnsysteme, Zugbrücken, Ausguck und Pinkelstellen werden benötigt, während die andere Dorfidee sich mehr um einen gemütlichen Dorfplatz mit Werkstätten, Lehmöfen und Tipis und Gärten rankte.
An den folgenden drei Tagen wurden die 10 Planungskinder von 30 weiteren Feriencard– und -passkindern unterstützt. Die Modellbaukinder waren für die verschiedenen Baustellen vor Ort verantwortlich – die sieben Betreuer und Betreuerinnen nur die "Hilfskräfte". Im täglichen Plenum wird vieles besprochen. Es entstehen 3 große und 2 kleine Tipis – sogenannte Wachtipis. In diesen kleinen Tipis kann nur einer drinstehen, um Alarm zu schlagen, und weil er stehen muss, kann er auch nicht einschlafen, falls dann die Feinde kommen. Und ein Garten mit Gemüsebeeten, Wasserbecken und Weideneinzäunung wird gebaut.
Anschließend wurde in Aktionen mit Kindertagesstätten – und Schulklassen, der Kindergruppe, im Sommercamp und in den nächsten Osterferien am Weidendorf weitergebaut, Es entstand ein großes Kuppelzelt zum Geschichten erzählen, ein Totempfahl, ein Notausgang, ein gemütliches Weidensofa und innerhalb einer Fortbildung wurde ein Trampolin aus Birken gebaut. Auch heute haben wir noch nicht die Idee nach einem Rad zum Drehen, das das Wasser hochtransportiert, oder der Zugbrücke, die von den Wachposten in den Tipis hochgekurbelt werden muss, umgesetzt. Aber wir arbeiten weiter dran. Und auf der anderen Seite wird immer weiter gebaut und repariert, neu gestaut und gebuddelt um den Inselcharakter zu erhalten.


Die Jahre danach

Der Chor ist inzwischen Deutschlandweit unterwegs auf der Frankfurter Buchmesse, im Bundeskanzleramt und an vielen anderen Orten. Eine Trommelgruppe wird gegründet, der erste Chor platzt schon längst aus allen Nähten, Frischlinge, Kaulquappen aber auch die Erdenkinder, die Älteren, bekommen ihre eigenen Gruppen. Auch eine Theatergruppe entsteht zwischenzeitlich. Im Gelände wird aus der Kindergruppe eine Jugendgruppe, eine neue Kindergruppe gründet sich und zwischendurch treffen sich noch Kinder zur Wildnisgruppe.
Die ersten Kinder von damals haben inzwischen ihre Jugendleitercard und eine eigene Moderationsausbildung und können Aktionen mit betreuen oder auch selber anbieten…die Verwurzelung setzt sich über Geschwister, Nachbarskinder und Einrichtungen fort.
Auf dem Gelände finden jährlich Sommercamps mit Künstlerwerkstätten, Bauaktionen und einer Übernachtung statt. Zukunftswerkstätten zum Thema Wasser, Landmarken, Theater, Eingangsbereichen, Kunst am Kamm, Inselentwicklung und zum Gesamtgeländekonzept werden durchgeführt - die Ideen werden weitestgehend umgesetzt – ein Amphitheater entsteht, eine Bobbahn wird gebaut, Insel Luna wird von den Jugendlichen beplant und entwickelt und immer sind die Forstarbeiter als großartige Unterstützung dabei.
Gerade im Theater – dem lang gehegten Wunsch im Kinderwald wird deutlich wie wichtig Kooperationen für den Kinderwald sind. Platz für insgesamt 500 ZuschauerInnen entsteht, ein Grundgerüst über Holzverschalungen wird von den Forstarbeitern erstellt. Zuvor werden in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt und dem Fachbereich für Umwelt und Stadtgrün Sandsteinquader gesucht, transportiert und anschließend von den Forstarbeitern gesetzt. Treppen werden gebaut. In Projekten mit Kindern und in Familienaktionen entsteht das Innere des Theaters – Weidenbögen in den Eingangsbereichen, Sofas aus Weiden als Logenplätze und Lavendel, Salbei und Johanniskraut wird an die Hänge gesetzt, damit es hier eines Tages wie am Mittelmeer blüht und duftet.
Auf dem Gelände treffen sich Kindertagesstätten, Schulklassen, Feriengruppen, TeamerInnen aus unterschiedlichsten Bereichen – Kunst, Naturerfahrung, Musik, Tanz, Spiel und Landart, Landschaftsplanung und Biologie, Kultur- und Erlebnispädagogik.


Der Kinderwald Hannover heute – Konzept, Struktur und Eindrücke von vor Ort

Konzept

Der Kinderwald zeigt sich mit seinem ganz eigenen Charakter – im Projekt und vor Ort auf dem Gelände: bunt und lebendig, von Kindern und ihren Ideen geprägt. Der Wald in den Kinderschuhen beginnt zu wachsen.
Die bereits genannten Konzeptbausteine Kinderbeteiligung, Angebote für Kindertagesstätten und Schulklassen mit großer Bandbreite (Forschertage, Bau- und Pflegetage, Zukunftswerkstätten, künstlerische Angebote) sind stark nachgefragt. Im Jahr 2005 haben an mehr als 150 Tagen Aktionen im Kinderwald stattgefunden.
Das Pädagogische Konzept des Kinderwaldes Hannover basiert auf der Vermittlung einer vielfältigen Herangehensweise an Natur an unsere jungen Besucher.
Das Geländekonzept beinhaltet Entwicklungsprioritäten und ist abgestimmt zwischen Stadt Hannover und dem Förderverein Kinderwald. Entschieden haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene – gleichberechtigt. Ziel des Geländekonzeptes ist seine Umsetzung. Nur mit der Weiterentwicklung, -nutzung und -pflege des Geländes bleibt es möglich, den Kinderwald in diesem breiten Spektrum nutzen zu können.
Dass es sich bei dem Kinderwald um ein lebendiges Vorhaben mit ganz eigenem Charakter handelt, zeigt sich jedem Besucher deutlich in den einzigartigen, von Kindern gebauten Dingen vor Ort.
Führungen auch für Gruppen erwachsener Multiplikatoren (Erzieher oder Lehrer in der Ausbildung oder andere Interessierte) werden stark nachgefragt und sollen ausgeweitet werden.

Struktur:

Zu Beginn des Kinderwaldprojektes gab es erst eine SAM-Stelle (Strukturanpassungsmaßnahme), später 2 ABM-Stellen.
Den Förderverein gibt es seit 2003, der Vorstand sieht seine Aufgaben in Rahmenvorgaben und Entscheidungen bei Finanzen, Organisation des Plenums als Basis der Kinderwaldaktiven, Sponsorenfindung, Repräsentation und Kontaktpflege.
Seit Anfang 2004 gibt es ½ Stelle bei der Landeshauptstadt Hannover für den Kinderwald mit dem Schwerpunkt Umweltpädagogik. Die Arbeitsinhalte sind geschäftsführende Leitung des Arbeitskreises, Öffentlichkeitsarbeit, Schnittstelle zu anderen städtischen Ämtern.
Seit 2005 gibt es 1 Minijob mit dem Schwerpunkt Gelände.
Seit 2005 wurde ein Arbeitskreis (AK) zur Projektsteuerung eingesetzt. Aufgaben des AK sind die Vorbereitung des Antrages zur institutionellen Zuwendung, die Vorbereitung der Jahresplanung und die Weitergabe von Einzelprojekten aus dem Jahresprogramm an Arbeitsgruppen aus ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Ebenso ist der AK zuständig für Öffentlichkeitsarbeit sowie Vorschläge zu konzeptionellen Neuerungen.
Im Kinderwald engagieren sich TeamerInnen freiberuflich aus verschiedenen Berufsgruppen (UmweltpädagogInnen, LandschaftsplanerInnen, ModeratorInnen, KünstlerInnen), die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten und sich selbständig organisieren.
Die Basis des Fördervereins Kinderwald ist das Plenum, ein Zusammenschluss aus Vereinsmitgliedern, Eltern von kinderwaldaktiven Kindern, TeamerInnen, städtischen Mitarbeiten sowie ErzieherInnen Kindertagesstätten (Stammkitas), die häufig im Kinderwald sind und das Konzept unterstützen.
Die Gelände-AG setzt sich aus MitarbeiterInnen verschiedener städtischer Ämter sowie Kinderwaldaktiver zusammen und trifft sich zu das Gelände betreffenden Themen wie anstehende Bauprojekte und Umsetzungsfragen und zu klärenden Zuständigkeiten. Hier arbeiten LandschaftsplanerInnen zusammen mit Förstern, Bauingenieuren, Wasserbauern…
Ohne die vielen Kinderwaldaktiven wäre der Kinderwald nicht das was er ist. Bei den zahlreichen Veranstaltungen werden stets HelferInnen fürs Auf- und Abbauen, fürs Kaffeekochen und für veranstaltungsspezifische Anforderungen gesucht – und gefunden. Viele fühlen sich dem Kinderwald über Jahre verbunden.

Technische Rahmenbedingungen:

Die Container mit Werkzeugen und Material vor Ort sind voll gepackt mit vielen Paaren Arbeitshandschuhen in Kindergrößen und allem, was wir so auf dem Gelände benötigen.
Die Zusammenarbeit mit den städtischen Förstern klappt gut; Dinge die wir allein mit Kinderhänden nicht bewerkstelligen können, gibt es viele und hier greifen die Leute helfend ein. Ob beim Aufstellen von großen Wegweisern, dem Bau von Stegen oder dem Bau eines Unterstandes auf der Insel Luna, es wird auf dem kurzen Dienstweg und mit guten Ideen bei der Umsetzung unterstützt.
Kein Strom, kein Trinkwasser, keine festen Gebäude vor Ort im Landschaftsschutzgebiet, keine festen Toiletten, nur Naturklos, das zeigt, dass wir mit vielfältigen kleinen Problemchen zu kämpfen haben und so manches Mal ganz schön im Wald stehen.

Finanzielle Rahmenbedingungen:

Eine institutionelle Zuwendung der Landeshauptstadt Hannover wird jährlich neu beantragt. Die Gelder werden für Waldwerkstätten eingesetzt. Dazu kommen projektgebundene Anfragen bei Stiftungen und Bezirksräten nach weiteren Geldern. Z.T. werben FreiberuflerInnen für Projekte, die im Kinderwald stattfinden, selbst Gelder ein. Bedingung ist hierbei, dass die Konzepte des Kinderwaldes unterstützt werden. Schulklassen und Kindertagesstätten bringen für gebuchte Aktionen Geld mit. Und dieses Jahr haben wir unseren ersten Sponsorenlauf für den Bau einer Seilfähre organisiert, ein lang gehegter Wunsch der Kinder als Ergebnis aus einer Zukunftswerkstatt.
Ohne die viele ehrenamtliche Arbeit würden alle Geldtöpfe viel zu schnell leer sein.

Was man für die Arbeit im Kinderwald braucht

Ehrenamt, langen Atem, viel Einsatz, viele Leute, gute Ideen, Kreativität, Fachleute, Teamfähigkeit und viele Kinder, die Spaß haben, mitzumachen. Das alles hält den Kinderwald Hannover am Leben und lässt ihn einzigartig sein.